Wildzaun bauen lassen

VitaForst – Ihre Firma für fachgerechten Forstzaun-Aufbau.

Wildzaun bauen lassen: VitaForst – Ihre Firma für fachgerechten Forstzaun-Aufbau.

VitaForst ist Ihr Partner für den fachgerechten Bau von Wildzäunen und Schutzsystemen im Wald, auf Aufforstungsflächen genauso wie in sensiblen Übergangsbereichen. Ob zum Schutz junger Kulturen vor Verbiss oder Schälen bzw. zur Lenkung von Wildwechseln: Als erfahrener Forstdienstleister (gegründet 2011) planen und errichten wir Forstzäune passend zu Gelände, Wildbestand und Schutzziel – zuverlässig, sorgfältig und mit dem Blick auf eine dauerhaft funktionierende Lösung.

Dabei beginnt professioneller Zaunbau nicht mit dem Einschlagen des ersten Pfostens, sondern bereits bei der Beurteilung der Fläche. Wildart, Verbissdruck, Topografie, Vegetation, vorhandene Wege und besonders häufig durchkreuzte Bereiche müssen ebenso berücksichtigt werden wie Zugänge, Tore und spätere Pflegearbeiten. 

Ob 5 oder 50 Kilometer – unsere spezialisierten Kolonnen bauen weitläufige Forstzäune mit eingespielten Abläufen, ganz ohne Schnittstellenchaos. Fristen und gesetzliche Vorgaben werden verlässlich eingehalten, Risiken minimiert. Schützen Sie Wildbestände und landwirtschaftliche Flächen gleichermaßen, indem Sie sich für den Bau eines Wildzauns mit VitaForst entscheiden.

Von der Planung und Trassierung über den eigentlichen Aufbau bis zur fachgerechten Einbindung von Toren und Durchlässen erhalten Sie bei VitaForst alle Forstdienstleistungen aus einer Hand.

So entsteht ein Wildzaun, der seinen Zweck zuverlässig erfüllt, sich sinnvoll in die Fläche einfügt und auch bei späteren Pflegearbeiten praktikabel bleibt. In Nord- und Mittelhessen haben wir so beispielsweise rund 60 Kilometer ASP-Schutzzaun realisiert.

Wünschen Sie sich einen Partner mit echter Handschlagqualität?

VitaForst-Forstdienstleistungen: Persönlich geführt. Fachlich stark. Seit 2011. 

Für eine erste, unverbindliche Beratung zu einer maßgeschneiderten Lösung für den Schutz und den Werterhalt Ihrer Forstflächen erreichen Sie uns per Telefon oder Mail – Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

VitaForst – Für Wälder, die auch morgen noch Bestand haben.

Worin liegt der Unterschied zwischen Wildzaun, Waldzaun und Forstzaun?

Die Begriffe Wildzaun, Forstzaun und Waldzaun werden im Alltag und auch im Handel weitgehend synonym verwendet. Eine allgemein verbindliche technische Abgrenzung gibt es dabei nicht. In der Regel handelt es sich bei allen drei Bezeichnungen um Knotengeflechte aus verzinktem Stahldraht, die je nach Ausführung zum Schutz von Aufforstungen und jungen Forstkulturen bzw. zur Ab- und Ausgrenzung von Wildtieren eingesetzt werden.

Worauf kommt es bei einem Wildzaun an?

Entscheidend für die Eignung des Zauns für einen bestimmten Zweck sind Höhe, Maschenweite, Drahtstärke, Pfosten und Verankerung aufgrund der zu erwartenden Belastung. Welche Ausführung sinnvoll ist, hängt insbesondere davon ab, welche Wildarten abgehalten werden sollen und welche zusätzlichen Anforderungen das Gelände stellt.

Die Einsatzbereiche eines Forstzauns lassen sich in folgende Hauptkategorien unterteilen:

  • Schutz vor Verbiss: Verhindert, dass Reh- und Rotwild oder auch Hasen und Kaninchen die Knospen und Triebe junger Bäume (Aufforstungen) fressen.
  • Schutz vor Schälschäden: Hält Rot- oder Damwild davon ab, die Rinde von Bäumen abzuschälen, was zu Pilzbefall und dem Absterben des Baumes führen kann.
  • Schutz vor Fegeschäden: Verhindert, dass Rehböcke ihr Gehörn an jungen Stämmen reiben, um den Bast abzustreifen, und dabei die Rinde beschädigen.
  • Kulturschutz: Schützt Sonderkulturen, Weinberge, Obstplantagen und Gemüseflächen vor Wildschäden, insbesondere durch Schwarzwild und andere Wildarten.
  • Nutztierhaltung: Dient als kostengünstige und stabile Einzäunung für Schafe, Ziegen, Alpakas oder Geflügel. Sie verhindert, dass die Tiere das eingezäunte Gelände verlassen, und kann sie zugleich vor dem Eindringen räuberischer Wildtiere schützen.
  • Wildwechsel-Barriere: Sichert Autobahnen, Bundesstraßen und Bahnstrecken, um Wildtiere vom Verkehrsweg fernzuhalten und das Risiko gefährlicher Wildunfälle deutlich zu reduzieren.
  • ASP-Schutzzaun: Errichtet zur Abgrenzung von Restriktionszonen und zur gezielten Lenkung von Schwarzwild, um die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen.

Verschiedene Arten von Forstzäunen

Wir planen und errichten Wild- und Forstzäune nicht nach einem pauschalen Standardschema, sondern optimal angepasst an Fläche, Schutzziel und örtliche Bedingungen. So entsteht eine Zaunanlage, die ihren Zweck sowohl zuverlässig erfüllt als auch bei der späteren Bewirtschaftung praktikabel bleibt. Dabei bringen wir je nach Anforderung verschiedene Zaunsysteme zum Einsatz.

Darunter zum Beispiel:

Kulturzäune

Robuste und langlebige Zäune aus Drahtgeflecht, die junge Pflanzen vor Wildverbiss und anderen Gefahren schützen.

Wildschutzzäune

Der klassische Wildzaun aus verzinktem Knotengeflecht eignet sich zur Abgrenzung von Waldflächen, Aufforstungen, Verkehrswegen und anderen schutzbedürftigen Bereichen. Je nach Wildart werden Höhe, Maschenweite und Drahtstärke entsprechend angepasst.

ASP-Zäune (Wildschweinzäune)

Wenn die Afrikanische Schweinepest neue Restriktionszonen auslöst, zählt jeder Tag und jeder Meter Zaun. VitaForst setzt ASP-Schutzzäune für öffentliche Auftraggeber und Infrastrukturunternehmen deshalb nicht nur rasch (bis zu 10 km ASP-Zaun pro Woche), sondern vor allem auch planfeststellungskonform, dokumentationssicher und auditgerecht um.

Rotwildzäune

Höhere und entsprechend dimensionierte Zaunanlagen zum Schutz vor Rotwild. Bei der Planung sind insbesondere die Körpergröße und Sprungfähigkeit des Rotwilds sowie die Geländesituation zu berücksichtigen.

Hordengatter

Eine umweltfreundliche Alternative zu Drahtgeflechtzäunen, die aus Holzlatten, also einem nachwachsenden Rohstoff, gefertigt wird. Hordengatter sind nicht nur besonders standhaft gegen Schnee und einfach zu errichten, sondern sie bieten auch ökologische Vorteile – denn sie verrotten natürlich, sparen Entsorgungskosten und minimieren die Verletzungsgefahr für Wild (insbesondere für Auerwild).

Elektrische Wildabwehrzäune

Eine effektive Lösung für großflächigen Schutz, die Wildtiere durch leichte elektrische Impulse fernhält.

Temporäre Wildzäune

Flexible Zaunlösungen für zeitlich begrenzte Schutzmaßnahmen, beispielsweise während einer Aufforstung, bei Bauprojekten oder zur vorübergehenden Abgrenzung von landwirtschaftlichen Flächen.

Was kostet ein Wildzaun pro Meter mit Montage?

Die Kosten für einen professionell errichteten Wildzaun liegen je nach Ausführung in der Regel im Bereich von etwa 15 bis 40 Euro pro laufendem Meter. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um einen Orientierungswert. Entscheidend für die tatsächlichen Kosten sind unter anderem Zaunhöhe und Drahtstärke, das gewählte Pfostensystem, die Länge der Zauntrasse sowie Bodenbeschaffenheit, Gelände und Zugänglichkeit.

Ein einfacher Wildschutzzaun auf ebenem, gut zugänglichem Gelände lässt sich deutlich günstiger errichten als eine aufwändige Zaunanlage in Hanglage, auf steinigem Boden oder mit zahlreichen Ecken, Toren und Sonderkonstruktionen. Auch eine besonders robuste Ausführung zum Schutz vor starkem Wilddruck kann höhere Kosten verursachen.

Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

  • Zaunmaterial: Höhe, Drahtstärke und Maschenweite
  • Pfosten und Befestigung: Material, Abstand und erforderliche Verankerung
  • Gelände: Hanglagen, Steine, Wurzeln und schwierige Bodenverhältnisse erhöhen den Arbeitsaufwand
  • Zaunverlauf: Ecken, Endpunkte, Tore und Durchlässe erfordern zusätzliche Konstruktionen
  • Zugänglichkeit: Schwer erreichbare Flächen können Transport und Montage erheblich aufwendiger machen
  • Schutzziel: Je nach Wildart können besondere Anforderungen an Höhe, Stabilität und Bodenabschluss bestehen

Bei VitaForst erhalten Sie deshalb kein pauschales Meterpreisversprechen für eine ebenso pauschale Standardlösung. Sondern eine ehrliche, auf die tatsächlichen Bedingungen abgestimmte Kalkulation. So bezahlen Sie nicht für eine Standardlösung, die für Ihre Fläche möglicherweise gar nicht geeignet ist.

Wildschutzzaun-Aufbau mit VitaForst: Termingerecht realisiert, sauber dokumentiert, langfristig betreut – deutschlandweit einsatzbereit.

Schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht: Unverbindliche Kontaktanfrage senden. Oder rufen Sie uns direkt an: +49 (0) 2252 3093248. Wir freuen uns auf Sie.

Forstzaun bauen lassen: Für welche Projektvorhaben unser Konzept ausgelegt ist

FÜR BAU- UND INFRASTRUKTURPROJEKTE MIT ÖKOLOGISCHEN AUFLAGEN SOWIE FÜR KOMMUNEN, WALDBESITZER UND FORSTVERWALTUNGEN

Wenn groß gedacht und professionell umgesetzt werden soll

Als mittelständisches Forstunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern besitzen wir umfassende Erfahrung mit großflächigen Bau-, Infrastruktur- und Forstprojekten mit komplexen Anforderungen und deren verlässlicher Umsetzung auch bei hohem Leistungsumfang.

Wenn ökologische Auflagen terminsicher eingehalten werden müssen

Sie stehen unter Termin- und Abnahmedruck, weil Schutzmaßnahmen ein fester Bestandteil Ihres Forst- oder Infrastrukturprojekts sind. Verzögerungen oder Nacharbeiten würden nicht nur Zeit kosten, sondern vor allem auch zusätzliche Kosten verursachen.

Wenn klare Zuständigkeiten und verlässliche Abläufe unerlässlich sind

Mehrere beteiligte und nicht oder nur schlecht vernetzte Dienstleister sowie unklare Verantwortlichkeiten erschweren die Umsetzung von Schutzmaßnahmen. Erfolgreiche Umsetzung benötigt feste Ansprechpartner, klare Abläufe und eine saubere Übergabe.

Wenn prüffähige Dokumentation eine unerlässliche Voraussetzung darstellt

Alle Zaunbau- und Schutzmaßnahmen werden von uns lückenlos dokumentiert und prüffähig übergeben – als sichere Grundlage für die Abnahme, Kontrolle und weitere Planung.

Wenn Aufbau und Pflege aus einer Hand kommen sollen

Sie suchen eine Lösung, bei der sowohl Maßnahmen fachgerecht umgesetzt als auch Pflegeverpflichtungen von Anfang an berücksichtigt werden. Bei VitaForst erhalten Sie professionell errichtete Wildzäune und deren laufende Pflege aus einer Hand.

So läuft eine Zusammenarbeit mit uns ab

1

Projektaufnahme & Anforderungsabstimmung

Zu Beginn klären wir die Rahmenbedingungen Ihres Projekts: ökologische Auflagen, Fristen, Flächen, Schnittstellen und Anforderungen an Dokumentation und Abnahme.

2

Vorbereitung der Flächen entlang der Zauntrasse

Im ersten Umsetzungsschritt sorgen wir dafür, dass die geplante Zauntrasse fachgerecht gesäubert und von Hindernissen befreit wird, sowie Bodenerhebungen geglättet werden.

3

Umsetzung

Unsere Kolonnen setzen die Pfosten entlang der abgestimmten Trasse, verankern Eck-, End- und Torpfosten besonders stabil und spannen das Geflecht dauerhaft straff. Tore, Durchlässe und ein dichter Bodenabschluss werden fachgerecht eingebunden. 

4

Regelmäßige Pflege

In festen Intervallen übernehmen unsere Teams nach Fertigstellung die Pflege Ihres Forstzaunes. Dazu gehören u. a. Kontrollgänge, Freischneiden, Ausbesserungen und Sicherung der Pfostenstabilität.

Warum VitaForst der richtige Forstpartner für komplexe Großprojekte ist

VitaForst steht für die fachgerechte Umsetzung ökologischer Maßnahmen in Bau-, Infrastruktur- und großflächigen Forstprojekten. Unser Anspruch ist es, Maßnahmen nicht nur auszuführen, sondern sie so zu strukturieren, dass sie langfristig funktionieren, abnahmefähig sind und wirtschaftlich sinnvoll bleiben.

Geleitet wird der Forstdienstleister VitaForst von Sven Bung, staatlich geprüfter Forstwirt und Forstingenieur sowie anerkannter Ausbilder und Auditor in Bereichen wie PEFC, FSC und Baumpflege.

Erfahrung mit großen Projektumfängen

Erprobte Umsetzung großflächiger Bau-, Infrastruktur- und Forstprojekte mit hohen Anforderungen an Terminplanung, Koordination und Abnahme.

Klare Abläufe statt Einzelmaßnahmen

Strukturierte Projektplanung durch klare Maßnahmen – von Aufforstung und Zaunbau über Jungbestandspflege bis zur dauerhaften Bestandsentwicklung.

Umsetzung auch in sensiblen Bereichen

Fachgerechte Arbeiten in sensiblen oder schwer zugänglichen Bereichen, in denen maschinelle Verfahren nicht einsetzbar sind oder besondere Sorgfalt erforderlich ist.

Verlässliche Nachweise und Dokumentation

Nachvollziehbare Dokumentation aller Arbeiten als Grundlage für Abnahme, Kontrolle und weitere Projektphasen.

Born to be WALD – Als erfahrenes, professionelles Forstunternehmen verbinden wir langjährige Erfahrung, ein starkes Team und hunderte erfolgreiche Projekte in Aufforstung, Waldschutz und Bestandspflege zu echter Kompetenz, Stabilität und nachhaltiger Forstentwicklung.

In unserem Fokus stehen Flächen mit erhöhten Anforderungen an Planung, Ausführung und Dokumentation. Unsere Arbeit ist darauf ausgelegt, Schutzmaßnahmen nachvollziehbar umzusetzen und langfristig tragfähige Ergebnisse zu sichern.

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Sicher. Wartungsarm. Dauerhaft. – Wildschutzzäune von VitaForst.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Häufige Fragen: Wildzaun bauen lassen

Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Ob und in welcher Form ein Waldgrundstück eingezäunt werden darf, richtet sich vor allem nach dem jeweiligen Landesrecht. Das allgemeine Betretungsrecht des Waldes muss dabei jedenfalls berücksichtigt werden. Eine Einzäunung zum Schutz einer Forstkultur kann jedoch zulässig sein, insbesondere wenn sie dem Schutz junger Bäume vor Wild dient. Die konkreten Anforderungen unterscheiden sich dabei von Bundesland zu Bundesland.

In Nordrhein-Westfalen beispielsweise sind Eingatterungen zum Schutz von Forstkulturen, Saatkämpen und Pflanzgärten grundsätzlich zulässig. Für Flächen von mehr als 10 Hektar ist allerdings eine vorherige Genehmigung der zuständigen Forstbehörde erforderlich. Eingatterungen aus waldfremden Materialien müssen nach Wegfall des Schutzzwecks zudem wieder entfernt werden. Eine vollständige Sperrung einer Waldfläche ist dagegen grundsätzlich genehmigungspflichtig.

Zusammenfassend: Ob ein geplanter Forstzaun genehmigungspflichtig ist, hängt vom konkreten Standort, Zweck, Umfang und der Ausführung ab. Vor größeren Zaunbauten sollten daher die zuständigen forst- und gegebenenfalls naturschutzrechtlichen Vorgaben geprüft werden.

Nicht jeder Wild- oder Forstzaun ist automatisch genehmigungspflichtig. In Nordrhein-Westfalen sind beispielsweise Eingatterungen zum Schutz von Forstkulturen, Saatkämpen und Pflanzgärten grundsätzlich genehmigungsfrei. Erst bei einer Fläche von mehr als 10 Hektar ist hierfür eine vorherige Genehmigung der Forstbehörde erforderlich.

Auch bestimmte offene, sockellose Einfriedungen land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke sind nach der Bauordnung NRW verfahrensfrei. Ob ein konkreter Wildschutzzaun ohne Genehmigung errichtet werden kann, hängt jedoch vom Standort, Zweck, Umfang und der konkreten Ausführung ab. Insbesondere in Schutzgebieten oder wenn der Zaun das allgemeine Betretungsrecht des Waldes beeinträchtigt, können zusätzliche Vorgaben gelten.

Der passende Pfostenabstand bei einem Wildzaun liegt in der Regel zwischen 2,5 und 5 Metern – immer in Abhängigkeit vom Zaunsystem. Entscheidend sind dabei unter anderem die Zaunhöhe, die Art und Stabilität der Pfosten, das verwendete Knotengeflecht, die Geländeform und die zu erwartende Belastung durch Wild und Witterung.

Auf ebenem Gelände und bei geeigneten stabilen Zaunsystemen können größere Abstände von etwa 4 bis 5 Metern durchaus ausreichend sein. Bei unebenem oder steilem Gelände, höherem Wilddruck oder weniger stabilen Konstruktionen empfiehlt sich dagegen ein engerer Abstand von etwa 2,5 bis 3,5 Metern. Entscheidend ist, dass das Geflecht dauerhaft ausreichend gespannt bleibt und nicht durchhängt.

Pfostenlänge und Einbindetiefe: Die erforderliche Pfostenlänge richtet sich nach Zaunhöhe, Pfostentyp, Bodenverhältnissen und Belastung. Eck-, End- und Torpfosten werden dabei in der Regel besonders tief und stabil verankert. Zudem müssen Eck-, End- und Torpfosten besonders stabil ausgeführt und gegebenenfalls abgestrebt werden, da sie die beim Spannen des Geflechts entstehenden Zugkräfte aufnehmen.

Die erforderliche Höhe eines Wildzauns richtet sich vor allem danach, welche Wildarten abgehalten werden sollen und welchem Zweck der Zaun dient. Für Rehwild reichen in der Praxis häufig etwa 1,50 m, während bei Rotwild in der Regel deutlich höhere Zäune von etwa 1,80 bis 2,00 m erforderlich sind. Bei Schwarzwild kommt es dagegen nicht allein auf die Höhe an. Bei diesem ist insbesondere eine stabile Konstruktion und ein sicherer Bodenabschluss entscheidend, damit der Zaun nicht untergraben oder angehoben werden kann. Bei kleineren Wildarten wie Hasen und Kaninchen spielt die Maschenweite im bodennahen Bereich eine wichtige Rolle.

Ein Wildzaun muss stabil an den Pfosten befestigt und gleichzeitig ausreichend gespannt werden. Das Knotengeflecht wird je nach Zaunsystem beispielsweise mit geeigneten Zaunkrampen, Befestigungsclips oder Draht an den Pfosten fixiert. Spanndrähte können insbesondere am oberen und unteren Rand des Zauns eingesetzt werden und verhindern, dass das Geflecht durchhängt oder sich unter Belastung verformt. Biegen Sie die Nasen oder Haken der Metallpfosten mit einer Zange zu, damit sich der Zaun nicht aushängen kann.

Ein Wildzaun gegen Rehe sollte in der Regel mindestens 1,50 bis 1,60 Meter hoch sein. Bei starkem Verbissdruck und / oder schwierigem Gelände kann eine größere Zaunhöhe von etwa 1,80 Metern sinnvoll sein, um das Überspringen durch Rehwild zu erschweren.

Neben der Höhe sind auch Maschenweite, Bodenabschluss und die Stabilität des Wildschutzzauns entscheidend. Dieser sollte möglichst bodennah verlaufen und keine größeren Lücken aufweisen, durch die Jungtiere hindurchschlüpfen können. Außerdem nehmen Rehe hohe, dünne Zäune manchmal zu spät wahr. Farbige Markierungen oder Fahnen am oberen Rand helfen, Wildunfälle oder das Einspringen in den Zaun zu vermeiden.

Gegen Schwarzwild kommen je nach Einsatzbereich elektrische Wildabwehrzäune oder besonders stabile Festzäune aus Knotengeflecht infrage. Bei größeren Flächen und zeitlich begrenzten Schutzmaßnahmen kann ein gut ausgeführter Elektrozaun eine flexible und wirtschaftliche Lösung sein. Entscheidend sind dabei eine ausreichende Bestromung, passende Leiterhöhen und ein zuverlässiger Bodenabschluss. Die Empfehlung lautet hier 3 Drähte in Höhen von ca. 20 cm (unterste Reihe gegen Frischlinge), 45 cm und 65–75 cm (oberste).

Bei dauerhaftem Schutz bietet sich ein stabiler Wildschutzzaun aus Knotengeflecht an. Da Wildschweine Zäune untergraben oder anheben können, muss der bodennahe Bereich besonders sorgfältig ausgeführt und je nach Boden und Schutzziel zusätzlich mechanisch gesichert werden. Möglich sind beispielsweise eine bodennahe Befestigung oder eine eingegrabene Zaunverlängerung von 20 – 30 cm.