Eichenprozessionsspinner entfernen

VitaForst – Ihre Firma für die fachgerechte EPS-Bekämpfung.

Eichenprozessionsspinner entfernen: VitaForst – Ihre Firma für die fachgerechte ESP-Bekämpfung.

Nest entdeckt? Bitte nicht selbst anfassen. Nehmen Sie zuerst ein Foto des Nests aus der Nähe auf und schicken uns dieses. Sperren Sie den Bereich anschließend ab und halten Abstand. Von uns erhalten Sie völlig kostenfrei und unverbindlich eine Diagnose inklusive Handlungsempfehlung zugeschickt.

Der Eichenprozessionsspinner (EPS) ist in der Region angekommen, um zu bleiben. Die Stadt Euskirchen meldet aktuell vermehrten Befall an Eichen im Stadtwald und in Grünanlagen. In Rheinbach spricht die Stadt von einem außergewöhnlich starken Befall, bei dem die stadteigenen Bekämpfungsmaßnahmen kaum noch mit der Ausbreitung Schritt halten können. Bad Münstereifel verzeichnete 2025 den ersten Nachweis im Stadtgebiet, und auch Swisttal und der Kreis Düren informieren regelmäßig über Vorkommen. 

Wie stark der Befall in einem bestimmten Jahr ausfällt, kann dabei erheblich schwanken – auf ruhige Jahre folgen Massenvermehrungen. Das Umweltbundesamt erwartet im Zuge von allgemein wärmeren Frühjahren allerdings eine klare Ausweitung der Befallsgebiete.

Gefährlich sind jedoch nicht die Raupen selbst, sondern ihre Brennhaare. Ab dem dritten Larvenstadium – in unseren Breiten zumeist ab Mai auftretend – bilden die Tiere feine Härchen mit dem Nesselgift Thaumetopoein aus.

Diese brechen bei der geringsten Erschütterung ab und werden anschließend über die Luft verbreitet. Der Kontakt kann Hautausschlag, Bindehautentzündung und Atemwegsreizungen auslösen, in schweren Fällen bis hin zum anaphylaktischen Schock. 

Entscheidend und regelmäßig unterschätzt: Die Brennhaare bleiben in den Gespinstnestern zurück und können dort noch Jahre nachdem die Raupen das Nest bereits verlassen haben, Reaktionen hervorrufen. Ein graues, unscheinbares sowie scheinbar unbelebtes Nest am Stamm ist deshalb kein erledigtes Problem.

Von uns erhalten Sie völlig kostenfrei und unverbindlich eine Diagnose inklusive Handlungsempfehlung zugeschickt.

Was tun, wenn man Eichenprozessionsspinner sieht?

Die zuständigen Stellen kommen übereinstimmend zu demselben Ergebnis: Von einer Entfernung in Eigenregie ist abzuraten.

  1. Das Umweltbundesamt rät ausdrücklich, auf keinen Fall selbst zu versuchen, die Nester zu entfernen
  2. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau formuliert es ebenso deutlich und verweist auf den erforderlichen Schutzstandard – vom Chemikalienschutzanzug Typ 4B und gebläseunterstütztem Atemschutz bis zum Sicherheitssauger der H-Klasse mit Asbest-Zusatzprüfung nach TRGS 519
  3. Das Umweltministerium NRW rät in seinem EPS-Praxisleitfaden für Städte und Gemeinden dringend dazu, sich von Raupen, Nestern und Häuten fernzuhalten. 
  4. Und auch die Kommunen der Region werden konkret: Auf privaten Grundstücken sind zwar die Eigentümer für die Beseitigung verantwortlich – Rheinbach und Swisttal empfehlen jedoch beide ausdrücklich die Beauftragung eines Fachunternehmens, um den Eichenprozessionsspinner zu entfernen.
Was tun, wenn man Eichenprozessionsspinner sieht? Die zuständigen Stellen kommen übereinstimmend zu demselben Ergebnis: Von einer Entfernung in Eigenregie ist abzuraten.

Genau hier setzen wir an.

VitaForst unterstützt private Eigentümer, Hausverwaltungen, Kommunen, KiTas und Kindergärten, Golfplätze und Betreiber von Grünanlagen bei der Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung. Von der ersten Einschätzung über die fachgerechte Entfernung und Entsorgung bis hin zur rechtssicheren Dokumentation der Entfernung.

Sind Sie sich unsicher, ob Sie es wirklich mit dem Eichenprozessionsspinner zu tun haben? Schicken Sie uns einfach ein Foto des Nests – unsere Ersteinschätzung ist für Sie völlig kostenfrei und unverbindlich.

Was Sie in der Zwischenzeit tun können

Diese vier Schritte sind wichtig und richtig.

1

Abstand halten

Mindestens einige Meter, auf jeden Fall nicht unter den Baum treten. Kinder und Hunde fernhalten. Bei Wind vergrößert sich der Gefahrenbereich deutlich.

2

Bereich absperren

Flatterband und Hinweisschild zur Absperrung des Bereichs rund um den befallenen Baum. Auf öffentlich zugänglichen Flächen sind diese Maßnahmen zudem nicht optional, sondern Teil Ihrer Verkehrssicherungspflicht.

3

Aus sicherer Entfernung fotografieren

Sowohl ein Gesamtbild des Baums als auch eine Nahaufnahme des Nests (gezoomt). Eventuell zusätzlich auch noch der näheren Umgebung.

4

Fachfirma für die EPS-Entfernung kontaktieren

Schicken Sie uns Ihre Fotos – wir prüfen, ob es tatsächlich der Eichenprozessionsspinner ist, und melden uns mit einer ersten Einschätzung der Gefährdungslage inklusive empfohlener Maßnahmen zurück.

Zusätzliche Maßnahmen zur optimalen Absicherung

eichenprozessionsspinner was tun: Fenster in Nestnähe geschlossen halten. Wäsche nicht im betroffenen Bereich trocknen. Nach ungewolltem Kontakt: Kleidung wechseln und bei 60 °C waschen, duschen und Haare waschen - auf keinen Fall Gesicht oder Augen nicht reiben. Beim Auftreten von Beschwerden wie Atemnot oder Augenreizung einen Arzt aufsuchen.

Eichenprozessionsspinner entfernen - Unsere Leistungen

Wir führen den kompletten Prozess der EPS-Bekämpfung mit eigener Ausrüstung und festangestellten Mitarbeitern durch. Von der ersten Bestandsaufnahmen bis zur Dokumentation der erfolgreichen Entfernung bzw. auf Wunsch auch inklusive eines langfristigen Monitorings im Anschluss.

Foto-Ersteinschätzung

Kostenlos per WhatsApp.

Befallsaufnahme vor Ort

Nestanzahl, Lage (Höhe) am Baum und daraus Zugänglichkeit.

Risikoampel

Nach Nestanzahl, Nesthöhe und Nutzung des Bereichs.

Absperrung

Des Gefahrenbereichs.

Absaugung

Der Gespinstnester.

Entsorgung

Luftdicht verschlossen über den Sondermüll.

Dokumentation

Mit Vorher-/Nachher-Fotos.

So läuft ein Einsatz zur Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung ab

  1. Lagebeurteilung und Gefährdungsbeurteilung vor Arbeitsbeginn: Nestanzahl, Nesthöhe, Nestgröße, Entwicklungszustand und Zugänglichkeit. Plus zusätzliche Faktoren wie Windrichtung und -stärke oder Nutzung der Umgebung.
  2. Absperrung des Gefahrenbereichs: Der Bereich um den befallenen Baum wird großräumig mit Absperrband gesichert. Zusätzlich werden gut sichtbare Hinweisschilder mit der Aufschrift „Achtung Eichenprozessionsspinner – Gesundheitsgefahr“ aufgestellt.
  3. Vollständige PSA zum Schutz unserer Mitarbeiter: Diese umfasst einen Chemikalienschutzanzug Typ 4B mit langer Haube, gebläseunterstützten Atemschutz mit Partikelfilter (PAPR / Powered Air-Purifying Respirator), reißfeste Handschuhe, leicht reinigbare Stiefel und abgeklebte Übergänge als Mindeststandard.
  4. Absaugung mit Sicherheitssauger: Dieser entspricht der Staubklasse H mit Asbest-Zusatzprüfung nach TRGS 519, und damit dem von der SVLFG geforderten Standard für diese Arbeit. Bei Nestern, die vom Boden aus nicht zu erreichen sind, arbeiten wir vom Hubsteiger aus.
  5. Luftdichte Verpackung zum Abtransport: Sowohl des Sauggutes als auch der verbrauchten PSA. Die Zwischenlagerung erfolgt dabei in einem ebenso luftdicht geschlossenen Transportbehälter.
  6. Entsorgung über den Sondermüll: Nicht über den Hausmüll, nicht über den Grünschnitt, nicht über den Kompost.
  7. Dekontamination von Ausrüstung und Fahrzeug: Nach jedem Einsatz und festem Ablauf inklusive Protokoll.
  8. Dokumentation: Über Standortbeschreibung, Vorher-/Nachher-Fotos und Maßnahmenprotokoll.

Unser Einsatzgebiet

  • Kerngebiet mit kurzer Anfahrt: Kreis Euskirchen, Zülpich, Bad Münstereifel, Mechernich, Euskirchen.
  • Regelmäßig im Einsatz: Düren, Kreuzau, Rheinbach, Swisttal und der westliche Rhein-Sieg-Kreis.
  • Bundesweit auf Anfrage: Für Golfanlagen, kommunale Baumbestände, Liegenschaftsportfolios und Rahmenverträge, bei denen sich mehrere Objekte zu einer Tour bündeln lassen.

Warum der Saugerstandard entscheidend ist

Ein normaler Industriesauger bläst die Brennhaare über die Abluft wieder in die Umgebung zurück. Die H-Klasse mit Asbest-Zusatzprüfung ist genau für solche Stäube ausgelegt, die nicht wieder zurück in die Umgebungsluft gelangen dürfen.

Fragen Sie jeden für Sie infrage kommenden Anbieter zur EPS-Entfernung nach dem zum Einsatz gebrachten Saugermodell. Die Antwort trennt Fachbetriebe von Gelegenheitsanbietern, und sollte für Sie somit eine echte Entscheidungsgrundlage darstellen.

Ein Eichenprozessionsspinner-Nest lässt sich auch entfernen, ohne den Baum und sein Umfeld zu verstehen. Ein Eichenbestand lässt sich dagegen nur sinnvoll betreuen, wenn Baumzustand, Standortbedingungen und Befallsentwicklung berücksichtigt werden.

VitaForst verbindet als mittelständischer Forstdienstleister mit über 100 Mitarbeitern seit 2011 forstliche Fachkompetenz mit Erfahrung in der Betreuung großer Bestände und Liegenschaften. Nur so können Befallsflächen zuverlässig beurteilt, Maßnahmen priorisiert und mögliche Wiederholungsbefälle frühzeitig erkannt werden.

Zudem steht bei uns Arbeitsschutz an erster Stelle. Gefährdungsbeurteilung vor Arbeitsbeginn, vollständige PSA, fix-festgelegte Dekontaminationsroutinen und zuverlässig-sichere Entsorgung als Sondermüll gehören für uns zum Standard. Fotoprotokolle, Standortangaben und Maßnahmenübersichten sorgen zudem für eine nachvollziehbare Dokumentation.

Bei VitaForst setzen wir ausschließlich auf für die Entfernung EPS-Nestern geeignete Verfahren, für die das Unternehmen ausgerüstet und qualifiziert ist – ganz ohne Abflammen, Hochdruckreiniger oder fragwürdige Versprechen.

Sicher handeln. Professionell bekämpfen.

Eichenprozessionsspinner beseitigen: Was wir bewusst nicht anbieten

Abflammen

Bieten wir nicht an und raten genauso wie SVLFG und Umweltbundesamt ausdrücklich davon ab, da der Hitzestoß die Brennhaare unkontrolliert verteilen kann, statt sie zu binden. Dazu kommt eine gewisse Brandgefahr am Baum bzw. zumindest dessen Schädigung.

Hochdruckwasserstrahl

Bieten wir nicht an. Das Nest wird durch den hochkonzentrierten Wasserstrahl lediglich zerlegt, die Brennhaare über die gesamte Fläche rund um den Baum verteilt, wo sie sich auf allen Oberflächen und dem Boden ablagern.

Heißschaum / Heißwasser

Aktuell kein VitaForst-Standard. Wo das Verfahren im Einzelfall sinnvoll ist, benennen wir das offen und binden einen qualifizierten Partner ein.

Flächenbehandlung mit Bioziden oder Pflanzenschutzmitteln

Nicht als Standardangebot. Es können lediglich Jungraupen zwischen Schlupf und dritter Häutung mit Bioziden bekämpft werden (i. d. R. 14.-22. KW). Zudem setzt die Anwendung die Zulassung des Mittels, sowie auf Flächen für die Allgemeinheit zusätzlich eine gesonderte Genehmigung voraus. Die Anforderungen hierzu können je nach Bundesland variieren. Gegen bereits vorhandene Nester und spätere Larvenstadien entfaltet eine chemische Bekämpfung jedoch keine Wirkung mehr.

Wir bieten stattdessen als Zusatzleistung zum Entfernen des EPS per Absaugen ein Frühjahrsmonitoring mit wiederkehrenden Kontrollen gefährdeter Eichenbestände ab März-April, inklusive Risikoampel und Maßnahmenplan, an.

Eichenprozessionsspinner-Monitoring im Frühjahr

Die günstigste Nestentfernung ist diejenige, die gar nicht notwendig wird. Wer bereits weiß, welche Eichen von einem Befall (Gelege und frühe Larvenstadien) betroffen sind, kann früh agieren, statt im Juni unter Zeitdruck reagieren zu müssen.

Unser EPS-Monitoring ab März-April umfasst:

  • Wiederkehrende Kontrolle gefährdeter Eichenbestände.
  • Erfassung und Verortung der Befallsstellen, bei größeren Flächen mit Lageplan und GPS.
  • Risikoampel nach Nestanzahl, Nesthöhe und Nutzung des Bereichs
  • Maßnahmenplan mit Priorisierung und Terminvorschlag.
  • Bei kleinen, gut erreichbaren Frühfunden erfolgt direkt ein manuelles Absammeln nach Gefährdungsbeurteilung, sowie natürlich mit PSA und kontrollierter Verpackung plus sicherer Entsorgung.

Unser Monitoring ist auch als Jahresrahmenvertrag mit festen Begehungen planbar.  Und damit besonders sinnvoll für Kommunen und die öffentliche Hand, Sport- oder Wohnanlagen sowie Besitzer größerer privater Grün- und Waldflächen mit deutlichem Eichenanteil.

Eichenprozessionsspinner auf Golfplätzen

Auf einer Golfanlage ist der EPS kein rein biologisches Problem, sondern vielmehr ein Betriebs- und Haftungsproblem.

Alte Eichen stehen dort, wo ein Eichenprozessionsspinner-Befall am meisten stört: An Bahnrändern, hinter Abschlägen, entlang der Wege oder auch über Ruhebänken, um diesen Schatten zu spenden. Ein Ball im Rough unter einer befallenen Eiche bringt Spieler genau in den Bereich, den sie meiden sollten. 

Dazu kommen Greenkeeper, die mit Mäher und Freischneider arbeiten und dabei Brennhaare aufwirbeln, sowie Turniere und deren Gäste – Kinder und Hunde inklusive.

Der Deutsche Golf Verband weist nicht nur darauf hin, dass EPS auf Golfanlagen zunehmend zum Problem wird, sondern auch, dass die Bekämpfung wegen der erforderlichen Schutzmaßnahmen durch Fachfirmen erfolgen soll.

Was wir für Golfanlagen tun:

  • Bestandsaufnahme des Eichenbestands mit Verortung aller Bäume, die spiel- oder arbeitsrelevant sind.
  • Erstellen von Monitoringrouten entlang der tatsächlichen Bewegungsmuster wie Bahnverlauf, Wege, Abschläge, Grüns oder Ruhezonen.
  • Erkennen von Befallsinseln, da EPS selten gleichmäßig auf dem ganzen Areal auftritt. Wer die wiederkehrenden Befallsschwerpunkte kennt, kontrolliert gezielt statt mit viel Zeitaufwand flächendeckend.
  • Priorisierung nach Spielbetrieb: Wir planen Einsätze so, dass möglichst wenige Bahnen gleichzeitig gesperrt sind, und arbeiten bei Bedarf vor Spielbeginn.
  • Unterweisung der Greenkeeper zum Erkennen von Befall und zum richtigen Verhalten – inklusive dem Hinweis, welche Arbeiten in befallenen Bereichen zu unterbleiben haben.
  • Dokumentation für Betreiberpflichten, Versicherung und interne Nachweisführung.

Sicher handeln. Professionell bekämpfen.

Eichenprozessionsspinner-Entfernung: Die Kosten

Einen seriösen Pauschalpreis kann man vorweg nicht wirklich nennen. Der Aufwand für einen Einzelbaum mit bodennahen Nestern und für eine 12 Meter hohe Alteiche mit acht Nestern in der Kronenregion unterscheidet sich deutlich. Was wir Ihnen jedoch an die Hand geben können, sind belastbare Orientierungswerte und volle Transparenz darüber, woraus sich unsere Kosten zusammensetzen.

Diese sieben Faktoren bestimmen den Preis der Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung

Anzahl der Bäume

Der zweite Baum am selben Standort kostet bereits deutlich weniger als der erste – Anfahrt, Aufbau und Dekontamination fallen nur einmal an. Bei einer Vielzahl von Eichen auf demselben Areal kann die Verrechnung über einen Pauschalpreis erfolgen.

Anzahl und Größe der Nester

Ein noch junges, kompaktes Nest in Faustgröße ist in Minuten erfasst und entfernt. Mehrere große Nester in bereits fortgeschrittenen Entwicklungsstadien nehmen schon mehr Zeit in Anspruch.

Nesthöhe und -lage

Bis etwa 3 Meter können wir vom Boden aus arbeiten. Für höhere Lagen wird ein Hubsteiger nötig, welcher den größten einzelnen Kostentreiber darstellt.

Zugänglichkeit

Kann das Fahrzeug an den Baum? Trägt der Untergrund einen Hubsteiger? Muss über eine Hecke, eine Mauer oder ein Beet gearbeitet werden?

Die Umgebung

Ein Baum an einem Spielplatz oder einer Geschäftsfläche erfordert mehr Absperrung, mehr Sorgfalt und oft Arbeit außerhalb der Nutzungszeiten.

Schutzkleidung und Entsorgung

Sauggut und verbrauchte PSA gehen luftdicht verpackt in den Sondermüll. Das ist eine echte Kostenposition, keine Formalie.

Dokumentation

Für Privatkunden in der Regel eher knapp, für Kommunen, Hausverwaltungen und gewerbliche Kunden meist deutlich umfangreicher.

Eichenprozessionsspinner-Nest entfernen Kosten: Orientierungswerte

(Alle Angaben netto zzgl. MwSt., Stand August 2026, abhängig von Einzelfallbeurteilung.)

Foto-Ersteinschätzung

kostenlos

Vor-Ort-Check bis ca. 10 Bäume (Besichtigung, Bewertung, Maßnahmenempfehlung)

250–450 €

Einfacher Baum: bodennah erreichbar, 1–2 kleine Nester

150–200 € je Baum

Standardbaum: mehrere Nester, Nesthöhe ca. 2–4 m

220–350 € je Baum

Aufwendiger Baum: große Nester, Nesthöhe ca. 4–7 m

380–650 € je Baum, plus ggf. Hubsteiger

Hubsteiger

600–1.200 €/Tag oder Fremdkosten + Zuschlag

Golfplatz- und Kommunalpaket

Angebot nach Befallsaufnahme, Mindestauftragswert 1.200–2.500 €

Monitoring / Jahresvertrag

450–900 € Grundpauschale zzgl. Begehungen

So kommen Sie zum Festpreis

Warum sehr günstige Angebote oft nicht vergleichbar sind

Im Netz finden sich teilweise Preise ab etwa 20 Euro pro Baum. Solche Preise sind jedoch nicht ohne Weiteres mit der fachgerechten Entfernung vorhandener EPS-Nester vergleichbar. Günstige Angebote können sich beispielsweise auf frühe, präventive Behandlungen während der Raupenentwicklung beziehen, während die mechanische Entfernung vorhandener Gespinstnester eine deutlich aufwendigere Leistung darstellt. Sie erfordert geeignete Absaugtechnik, umfassende Arbeitsschutzmaßnahmen, Absperrung und die fachgerechte Entsorgung des kontaminierten Materials.

Steuerlicher Hinweis für Privatkunden

Für Arbeiten am selbst genutzten Wohngrundstück kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Steuerermäßigung nach § 35a EStG in Betracht kommen. Je nach Art der ausgeführten Arbeiten kann es sich dabei um haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen handeln. Voraussetzung ist unter anderem eine ordnungsgemäße Rechnung mit gesondertem Ausweis der begünstigten Arbeitskosten sowie eine unbare Zahlung. Wir weisen die entsprechenden Kosten auf jeden Fall auf der Rechnung aus. Ob und in welcher Höhe in weiterer Folge eine Steuerermäßigung möglich ist, hängt vom Einzelfall ab und sollte mit dem Steuerberater oder Finanzamt geklärt werden.

Mit VitaForst haben Sie einen Partner an Ihrer Seite, der Erfahrung, Fachwissen und Verlässlichkeit vereint.
Wir übernehmen Verantwortung für sichere Abläufe, nachhaltige Ergebnisse und die langfristige Pflege Ihrer Flächen.

Egal ob öffentliche Hand, Unternehmen oder private Liegenschaft:
 Wir entwickeln ein passgenaues Konzept und setzen es mit eingespielten, festangestellten Teams um.

Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und sichern Sie sich professionelle Unterstützung bei der Entfernung von Eichenprozessionsspinner-NesternUnverbindliche Kontaktanfrage senden. Oder rufen Sie uns direkt an: +49 (0) 2252 3093248. Wir freuen uns auf Sie.

Sicher handeln. Professionell bekämpfen.

Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Häufige Fragen: Eichenprozessionsspinner bekämpfen, entfernen und entsorgen

Halten Sie Abstand und betreten Sie den Bereich unter dem Baum nicht. Sperren Sie die Fläche ab, halten Sie Kinder und Haustiere fern und schließen Sie die Fenster in Nestnähe. Trocknen Sie keine Wäsche im betroffenen Bereich. 

Nehmen Sie dann aus sicherer Entfernung Fotos auf (Gesamtansicht des Baums, gezoomte Nahaufnahme des Nests, Bild der Umgebung) und schicken Sie diese an eine Fachfirma zur ESP-Entfernung wie VitaForst. Steht der Baum auf Ihrem Grundstück, sind Sie für die Beseitigung verantwortlich. Das gilt vor allem dann, wenn die Gefahr auf das Nachbargrundstück oder den Gehweg ausstrahlen sollte.

Davon raten wir ausdrücklich ab, und zwar nicht nur aus Eigeninteresse. Die Brennhaare sind mikroskopisch fein, brechen bei der geringsten Erschütterung ab und bleiben stundenlang in der Luft. Ohne gebläseunterstützten Atemschutz, Chemikalienschutzanzug und geschlossenes Absaugsystem atmen Sie diese ein, tragen sie auf Ihre Kleidung auf und verteilen sie im Garten. 

Dazu kommt die Absturzgefahr bei der klassischen Leiteraktion und die Frage, wohin mit dem Material – Hausmüll, Kompost und Grünschnitt sind allesamt falsch. Auch das Abkehren, Abspritzen oder Absaugen mit einem normalen Staubsauger verschlimmert die Situation nachweislich statt sie zu verbessern.

Keines. Das ist die vollständige Antwort, und sie ist wichtig, weil die verbreiteten Hausmittel-Tipps das Problem regelmäßig vergrößern: Der Gartenschlauch oder Hochdruckreiniger zerlegt das Nest und verteilt die Brennhaare genauso wie überlebende Raupen über die gesamte Fläche rings um den Baum, wo sie im Boden liegen bleiben. Der Laubbläser ist die effektivste denkbare Methode, sie großflächig zu verteilen. 

Abflammen setzt Brennhaare mit der Thermik frei und gefährdet zusätzlich den Baum. Ein normaler Staubsauger filtert die Haare nicht und bläst sie über die Abluft wieder aus. Essig, Seifenlauge, Öl oder Backpulver wirken gegen die Brennhaare überhaupt nicht. Was Sie sinnvoll selbst tun können, beschränkt sich auf Abstand, Absperrung und Dokumentation per Foto – sowie das Konsultieren einer Firma für die Eichenprozessionsspinner-Bekämpfung.

Ja, allerdings mit deutlichen Einschränkungen. Es gibt zugelassene biologische und chemische Bekämpfungsmittel, darunter Präparate auf Basis von Bacillus thuringiensis. Eine Behandlung ist jedoch nur in den frühen Larvenstadien sinnvoll, bevor die Raupen Brennhaare ausbilden. Bei bereits vorhandenen Gespinstnestern ist eine Spritzbehandlung nicht die geeignete Methode, da die in den Nestern zurückbleibenden Brennhaare weiterhin gesundheitlich relevant sein können.

Welche Mittel eingesetzt werden dürfen, hängt vom konkreten Anwendungszweck und den geltenden Zulassungs- und Anwendungsbestimmungen ab. Chemische oder biologische Bekämpfungsmaßnahmen sollten grundsätzlich erst nach Prüfung anderer Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Bei vorhandenen Nestern kommen insbesondere mechanische Verfahren wie das fachgerechte Absaugen oder unter bestimmten Voraussetzungen thermische Verfahren infrage. Die mechanische Entfernung ist allerdings aufwendig und erfordert umfassende Arbeitsschutzmaßnahmen, wodurch diese nur von Fachfirmen durchgeführt werden sollte.

Fachbetriebe mit entsprechender Ausrüstung und Qualifikation – dazu zählen beispielsweise spezialisierte Baumdienste, Forstbetriebe wie VitaForst und Schädlingsbekämpfer. Entscheidend ist nicht allein die Branchenbezeichnung, sondern dass die erforderliche Technik und Schutzmaßnahmen vorhanden sind: Dazu gehören unter anderem ein Sicherheitssauger der Staubklasse H mit Zusatzprüfung „Asbest“ gemäß TRGS 519, geeignete persönliche Schutzausrüstung mit gebläseunterstütztem Atemschutz sowie eine auf die Tätigkeit abgestimmte Gefährdungsbeurteilung.

VitaForst übernimmt Monitoring, Befallsaufnahme, fachgerechte Entfernung, Entsorgung und Dokumentation im Kreis Euskirchen, in Zülpich, Bad Münstereifel, Mechernich, Düren, Kreuzau, Rheinbach und Swisttal. Für größere Objekte und Rahmenverträge sind wir auch über dieses Gebiet hinaus tätig.

Bei uns ist die Entsorgung bereits im Angebotspreis enthalten und wird nicht separat berechnet. Sie ist dennoch ein realer Kostenfaktor: Abgesaugte Nester und kontaminiertes Material müssen sicher verpackt, in geeigneten geschlossenen Behältern gesammelt und fachgerecht als Sondermüll entsorgt werden. Auch verbrauchte Schutzausrüstung und Verbrauchsmaterialien fallen bei jedem Einsatz an. Die SVLFG weist ausdrücklich darauf hin, dass abgesaugte Nester in gut verschlossenen Behältern als Sondermüll zu entsorgen sind.

Falls ein Angebot auffällig günstig ist, lohnt sich deshalb die Nachfrage, ob die Entsorgung bereits enthalten ist und wie das kontaminierte Material entsorgt wird. Eine fachgerechte EPS-Bekämpfung endet nicht mit dem Absaugen des Nestes, sondern umfasst auch den sicheren Umgang mit dem kontaminierten Material.